Приклад завдання
4.2.3. Сертифікаційна робота з німецької мови
Частина «ЧИТАННЯ»
Lesen
Aufgabe 1
Lesen Sie die Überschriften (A–H) und die Kurztexte (1–5). Entscheiden Sie:
Welche Überschrift passt zu welchem Kurztext? Zu jedem Kurztext gibt es nur
eine Überschrift.
A Jung, weiblich, vegetarisch
B Essen, um das Ökosystem zu retten
C Ernährung für die Zukunft zusammen erfinden
D Hundert deutsche Restaurants im 3-Sterne-Klub
E Können die Deutschen wirklich kochen?
F Wie ein Ritter die Siedlung gebaut hat
G Berliner freuen sich über neue Tiere in der Stadt
H Wie Fleischessen seinen Namen bekommen hat
1 Immer weniger junge Deutsche essen Fleisch. So ernähren sich aktuell schon 10,4
Prozent der 15- bis 29-Jährigen vegetarisch, 2,3 Prozent sind Veganer. Der Anteil
der Vegetarier und Veganer in dieser Altersgruppe ist zweimal so hoch wie in
der kompletten Bevölkerung. Rund ein Drittel dieser jungen Leute essen erst seit
letztem Jahr kein Fleisch mehr. Die Autoren der Studie sehen deshalb einen starken
Zusammenhang mit der Fridays-for-Future-Bewegung. Für viele junge Erwachsene
ist es also eine politische Erklärung, kein Fleisch zu essen. In beiden Gruppen sind
rund 70 Prozent Frauen. Auch unter Studenten gibt es etwas mehr Veganer und
Vegetarier.
2 Was werden wir im Jahr 2050 essen? Diese Frage stellen sich Forscher der Freien
Universität Berlin. In ihrem Projekt "food4future" sammeln sie Ideen, denn es gibt
jeden Tag mehr Menschen auf der Welt und sie alle wollen etwas essen. Die Forscher
untersuchen dabei auch für Deutsche ganz neue Nahrungsquellen, z.B. Insekten.
Sie haben viele Proteine. Ihre Aufzucht ist sehr einfach. Schon heute kann man in
anderen Ländern Insektenmehl im Laden kaufen. Allein sein wollen die Forscher
mit ihrer Ideensammlung aber nicht: Jeder kann bei dem Projekt mitmachen. Auf
experiment-food4future.de kann man seine Visionen über unseren Planeten teilen.
Tabus gibt es nicht. Aber bitte nicht vergessen: Lecker soll es bleiben.
3 Passt das nicht so ganz zusammen, die Deutschen und das Kochen? Doch, das tut es:
Letztes Jahr haben 308 deutsche Restaurants einen oder mehrere Michelin-Sterne
bekommen. Besonders toll für die Hauptstadt: das Restaurant Rutz mit Marco Müller
als Küchenchef. Es hat als erstes Berliner Restaurant drei Sterne bekommen. "Die
Gerichte sind voller Feinheit, Ausdruck und toller geschmacklicher Balance", sagt
Gwendal Poullennec vom Guide Michelin. In der Summe gibt es in Deutschland
zehn Restaurants in dieser Top-Kategorie. Zum Vergleich: Auf der ganzen Welt sind
nur rund 100 Restaurants im 3-Sterne-Klub. In der Küche tun also ziemlich viele
Deutsche fantastische Dinge.
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4 In Niederösterreich gibt es in der Gemeinde Kilb den kleinen Ort Fleischessen. Dort
wohnen nur 28 Personen. Sie müssen natürlich keine Tiere essen, jeder darf auch
vegan leben. Im Mittelalter aber war das keine gute Idee. Denn zu dieser Zeit hat
in dem Ort ein Mann mit dem Namen Heinrich gewohnt. Als er eines Tages zum
Ritter wurde, hat er die armen Leute zu einem Fleischessen eingeladen. Das war
natürlich etwas ganz Besonderes. Das Fest hat allen so gut gefallen, dass es auch in
den nächsten Jahren immer ein Fleischessen gegeben hat. Den Namen hat der Ort
dann behalten.
5 Sie sind klein, rot, haben viel Hunger und laufen seit ein paar Jahren durch den
Großen Tiergarten in Berlin: Amerikanische Sumpfkrebse. Sie essen große Mengen
Insekten und bringen das Ökosystem ziemlich durcheinander. Die Tiere kommen aus
den USA und passen nicht in das Ökosystem von Berlin. Sie fühlen sich aber in
Deutschland wohl und sind aktuell ein Problem. Es werden immer mehr, weil sie
hier keine Fressfeinde haben. "Warum essen die Menschen sie nicht?", haben sich
Julian und Lukas Bosch gefragt. "So können wir nicht nur unserem Ökosystem
helfen, sondern haben auch ein leckeres Gericht. In den USA ist der Sumpfkrebs eine
Delikatesse." Das war der Start für das Start-up Holycrab!, das 2019 den Gastro-
Gründerpreis gewonnen hat.
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